Je suis

C’est avec le cœur gros qu’une porte s’est refermée aujourd’hui, sur des belles choses intenses, presque vivantes…qu’une fenêtre reste ouverte sur un peut-être, celui d’un jour… j’ai traversé l’hiver avec toi et tu vivras toujours au fond de moi.
Je suis une femme qui aime aimer… qui ne sait pas être, qui a mal de ne pas être.
Et parce-qu’il faut essayer d’exister, j’ouvre une lucarne sur un coin de ciel, la nuit, le jour..

Küss mich als wäre ich dein

Küss mich, als wäre ich dein
und ich werde dich halten, als ob du mein wärst,
bevor die Dämmerung eintrifft.
Halte mich herznah
als ob ich dein wäre.
Ich werde dich herznah halten
als ob du mein wärst
in den kommenden Tagen und Nächten.

Wenn die Sonne aufgeht
Erinnere dich an meine Küsse.
Warm und liebevoll.
Und ich werde an deine Berührungen zehren,
deine Hände hauchzart auf meiner Haut fühlen.

Am Ende des Tages werde ich den freien Platz sehen,
wo du die Nacht zuvor neben mir gelegen hast,
werde ich mich auf deinen Platz legen und dich vermissen.
Deine Umarmungen, deine Küsse, deine Worte, deine Berührungen,
ich werde sie diese Nacht 
in meine Träume nehmen
und dich bis zum Morgenstern und in den Sonnenaufgang lieben.

Heute Nacht schlüpfe ich allein unter meine Laken
und schlafe in der Hoffnung, 
dass ich dich am Morgen in meinen Armen wieder finde.

Und ich möchte dich keine Sekunde länger vermissen

Love

J’ai aimé la chair et les livres

J’ai aimé la chair et les livres.
J’ai regardé bouger les corps dans la lumière du jour.
J’ai contemplé l’invraisemblable beauté des hommes.
Corps et phrases me sont également désirables,
et l’objet d’anxiétés semblables…

Les corps et les livres ont une même blancheur, une même nudité.

De l’amour et de la langue, j’aimais les ailes.
Non pas le cœur vivant et rouge,
mais cet irrésistible coup de poing que la beauté donne en passant,
la brûlure immédiate d’un regard pour la première fois croisé,
d’une main prise ou d’une bouche
qui tout à coup
emmêle au vôtre
un souffle
jamais respiré.

Cette nuit

Cette nuit ton insomnie a croisé mon sommeil.

Tu est passé à pas furtif comme le fil d’une fontaine.

Ton corps s’est dépouillé de ses brouillards en découvrant le tien.

Quand tu parles aux oiseaux, 

je dessine le ciel sur la ligne d’horizon,

je pêche mes couleurs dans tes yeux.

Avec l’aide du vent tu me touche partout. 

 

Zeichen

Das Gute, wenn man an Zeichen glaubt, ist, dass sie Hoffnung und Optimismus auf den Wegen über die Landkarte des Lebens sind. Eine Art Orientierung. Das Schlechte daran ist, dass sie verunsichern, dass sie hindern eine Entscheidung im richtigen Moment zu treffen, welchen Weg man einschlägt, welcher Liebe man folgt und  dass man wie betäubt stehen bleibt.

Chez Amis Café

In einem versteckten Lesecafé

an einer Ecke im Straßenlabyrinth der Altstadt

in dem alten Eckhaus

das drei Generationen überlebte

tranken wir einen heißen Kaffee

der unser Blut erhitzte,

aßen wir ein Stück von der fabelhaften Birnen-Tarte,

redeten über Gott und die Welt

über Bücher und Musik,

viel zu leise, viel zu flüsternd,

um meinen Herzschlag zu übertönen.

Auf einer Papierserviette

mit Blumenmuster

notierte ich ein paar Worte

aus den Momenten

als unsere Blicke sich zum Rendezvous trafen,

aus unserem Lachen über Nichtigkeiten,

damit ich besonders zärtlich bin mit mir

wenn ich dich denke.