Nur diesen Menschen

Ich liebe diese Einfachheit eines Menschen, die Einfachkeit in den Dingen.  Diese Einfachkeit die von Demut begleitet wird. Ich mag Menschen, die den Regen auf ihrer Haut lieben und der Natur zuhören können, den Duft des Regens erahnen, lange bevor es regnet. Menschen die mit der Seele besser sehen, als die Augen einfangen können. Jene, die mur ein einziges Mal tief und innig lieben und diese Liebe ihr Zuhause nennen. Und jene die ihr Herzblut in Dinge legen, und mit der Welt in Verbindung um sich herum zufrieden sind. Denn bei diesen Menschen ist die Süße in der Bitterkeit, da ist Sensibilität in der Rauheit, da ist immer Liebe vorhanden. Und man braucht nichts auf der Welt. Nur diesen Menschen.

©Émilia

J’aime la simplicité qui s’accompagne d’humilité. J’aime les gens qui savent écouter le vent sur leur propre peau, sentir l’odeur des choses, en capturer l’âme. Ceux dont la chair est en contact avec la chair du monde. Parce que là est la vérité, là est la douceur, là est la sensibilité, là est encore l’amour.

Elemente

‚Erde‘

Wir sind keine Sterne.

Das Universum,

hat uns aus Erde geformt,

in Schlamm geworfen

mit Gewittern und

ausbrechenden Vulkanen beseelt.

Unsere Seelen singen Lieder

und wir erheben uns

durchzogen mit Venenflüssen

und Felsengesichtern,

während der ruhige Mond

mit Liebe auf uns herab sieht.

‚Luft‘

Dein Atem

mischt sich mit meinen

zu einem bittersüßen Seufzer,

du sagst meinen Namen wie ein Gebet.

Wir sind uns einander

Schiffsegel im rauen und im ruhigen Meer.

Wir umarmen uns in einer Brise,

wie zwei einander verlorene wiedergefundene Seelen

und es ist schwer zu sagen

wo ich ende und

du beginnst.

‚Wasser‘

Wir verschmelzen ineinander

zu Regenwasser

unsere Herzen sind Flüsse

und münden in das weite Meer,

und speisen es mit Süsswasser unserer Liebe.

Wir fallen wie wilde Wasserfälle

und tauchen in das tiefe Unbekannte.

Wir schlagen überschwänglich dann rieselnd

singende Wellen die uns tragen wie ein Schiff.

‚Feuer‘

Wir sind wilde Kinder der Liebe

eingekerbt und verbrannt,

wir sind karminrot

in den Wehen wilder Leidenschaft,

wie die Hitze der Sterne

die sanft die Erde wärmen bei Nacht

Unsere Berührungen

entflammen die Sterne

bis sie zerbarsen

im Kosmos.

‚Ether‘

Wir sind Liebesether

und fordern zurück verlassene Träume

und Häuser, die jetzt in Ruinen liegen,

wir setzen uns ab,

weich wie Sternenstaub

auf den Mantel der vergänglichen Zeiten.

Wir sind Erinnerungen.

Licht an vielen

und Dunkelkeit an manchen Tagen.

Aber wir sind immer gefüllt

mit der Hoffnung und Liebe

©Émilia

Offre moi tes bras

Offre moi tes bras,

Enlace moi.
Fais moi rire aux éclats
Mais ne me lâche pas !

Oh

Dance with me

and we will be children together.

Dance with me

and we will laugh till our bellies hurt.

Dance with me

and the sun shines upon us.

Dance and we will be lovers,

you and me.

Lass uns tanzen bis zum süßen Ende.

unter dem sinnlich errötenden Himmel.

Deine Finger berühren meine Haut

und Sterne wirbeln

im flüssigen indigofarbenen Nachthimmel.

Du legst den Mond mit einem Kuss

auf meine Lippen.

Wir beißen ekstatisch ein Stück vom Mond ab,

Im Tanz der Sinnlichkeit 

sind wir fliegende Kometen,

bringst die Welt um uns herum zum Schwingen

sterben kleine Tode

zerfallen zu Sternenstaub.

Lass uns

goldfarbenmit geschlossenen Augen

bis zum süßen Ende tanzen.

©Émilia

Fragiler Augenblick

Ich finde Trost

in der stillen Stille am Flussufer.

Am Fluss ohne Wellen

wenn der Himmel sich darin spiegelt.

– die Tiefe eines unendlichen Kusses –

In der Ruhe vor dem Sturm

in der friedlichen Ruhe vor dem Chaos,

verwandt mit

der friedvollen Ruhe

vor dem Schmerz.

Ich finde Trost

in der Stille nach dem Unglück

und im zarten Glück einer beginnenden Liebe.

In der Fragilität des Augenblicks

finde ich die Ruhe vor der Endlichkeit,

den Trost vor dem Glauben

es gibt kein verblasstes Blau.

Es gibt den fragilen Faden

der mein Herz mit deinem verbindet

und es gibt das fragile Glück

über das wir rennen

stolpern und fallen.

©Émilia

Gänseblümchen

Als ich am Rand des Waldes ankam

und alle Bäume hinter meinem Rücken blieben

setzte ich mich in den Saum einer Wiese,

in dem Gänseblümchen eingenäht waren.

Eines rupfte ich heraus,

zupfte Blatt für Blatt aus der Blüte und dachte

“Ich liebe ihn, ich liebe ihn nicht, ich liebe ihn.”

Aber als ich sah

dass Gänseblümchen sich dem Lauf der Sonne zuwenden,

fühlte ich augenblicklich,

ich sollte der Logik meines Herzens folgen,

wie das Auge des Tages der Sonne folgt,

dich jeden Tag neu zu lieben.

So wie das Gänseblümchen

mit dem Aufgang der Sonne seine Blüte öffnet

und sie mit dem Abendrot schließt,

sollte ich sicher sein,

dich zu lieben.

©Émilia