Poème pour L

Je voudrais un jardin
Où nous serions assis
Où tu prendrais ma main
Où le temps, endormi,
Nous ferait un écrin.

Le rosier et le chêne
Ta peau contre la mienne
Nous sourires enlacés
Sous le soleil, s’aimer.

Je peindrai chaque fleur,
Les parfums, les couleurs,
Je tracerai nos noms en travers de l’écorce
Et dans cette aquarelle puiserai la force
D’attendre un jour de plus…

Sans cet espoir tenace je serais perdue.

Verwandlung

Wir schenken uns der Stille,

dem Schweigen,

der Nacht

und uns selbst.

Und trotzdem reden wir viel

wortlos, gedankenlos.

Aus unseren Augen blühen Wildrosen

und wir suchen in der wilden Augenerde nach Liebe.

Bewundernd musternd was Liebe schafft

– die Farbe und das Licht

und die Tiefe –

Und wir sind bereit unsere Ahnung zu entfalten

und die wilden tiefen Wurzeln.

Und wir sehen uns sinnlich,  nackt und begehrend

und die Haut glühend und gierig nach Küssen

bereit für sinnliche, schweißtreibende Gefechte

und Lust und Erfüllung.

Und wir sind bereit füreinanander zu brennen

Das Herzgewölbe, die Flüsse, das Zentrum

sind Feuer und Flamme

Lust und Genuss.

Wir schreiben uns Liebesbriefe

mit selbstgemischter Tinte auf die Haut.

Und wir schenken uns die Stille.

In ihr sind Momente voll mit Musik

und wir sind Verwandlung

©Émilia