Fragiler Augenblick

Ich finde Trost

in der stillen Stille am Flussufer.

Am Fluss ohne Wellen

wenn der Himmel sich darin spiegelt.

– die Tiefe eines unendlichen Kusses –

In der Ruhe vor dem Sturm

in der friedlichen Ruhe vor dem Chaos,

verwandt mit

der friedvollen Ruhe

vor dem Schmerz.

Ich finde Trost

in der Stille nach dem Unglück

und im zarten Glück einer beginnenden Liebe.

In der Fragilität des Augenblicks

finde ich die Ruhe vor der Endlichkeit,

den Trost vor dem Glauben

es gibt kein verblasstes Blau.

Es gibt den fragilen Faden

der mein Herz mit deinem verbindet

und es gibt das fragile Glück

über das wir rennen

stolpern und fallen.

©Émilia