Musik für die Sinne

Ich habe dieses Lied an einem Sommertag vor ca 3 Jahren im Radio gehört. Ich fuhr von einer Fortbildung nach Hause und hörte während der Fahrt HR1. Ich fuhr in den Sonnenuntergang hinein.
Seitdem habe sich ein paar Melodiefetzen in meinen Gedanken versteckt. Heute habe ich es erneut im Radio gehört.
Ab sofort gröle ich mit

Well, I came home
Like a stone
And I fell heavy into your arms
These days of dust
Which we’ve known
Will blow away with this new sun

But I’ll kneel down,
Wait for now
And I’ll kneel down,
Know my ground

And I will wait, I will wait for you
And I will wait, I will wait for you

So break my step
And relent
Well, you forgave and I won’t forget
Know what we’ve seen
And him with less
Now in some way shake the excess

‚Cause I will wait, I will wait for you
And I will wait, I will wait for you
And I will wait, I will wait for you
And I will wait, I will wait for you

Now I’ll be bold
As well as strong
And use my head alongside my heart
So tame my flesh
And fix my eyes
A tethered mind freed from the lies

And I’ll kneel down,
Wait for now
I’ll kneel down,
Know my ground

Raise my hands
Paint my spirit gold
And bow my head
Keep my heart slow

‚Cause I will wait, I will wait for you

Ich warte immer …. ich erwarte nichts. Ich finde immer einen Grund zu warten.
Denn es gibt immer etwas im Leben worauf man wartet

Ein weiteres Lied das ebenso unbeschreiblich schön ist und Sehnsucht weckt

Ich habe seit ich denken kann, Musik sehr konzentriert gehört: ein bestimmtes Album oder ein bestimmter Künstler oder zwei handvoll Lieder. Nicht nur über Tage, sondern über Wochen, manchmal auch Monate. Sie begleitet mich wie eine Freundin aus den Kindertagen. Eine, die ihr Kleid nur dann wechselt, wenn es zu klein wird, oder es in Fetzen hängt

Der Nachteil daran ist, dass ich bestimmte Lieder oder gar Künstler mit bestimmten Personen und Zeiten in Verbindung bringe, an die ich mich nur sehr ungern erinnern mag und kann. Weil mir das Herz sonst zu schwer wird. Die Stimme des Künstlers ist die der Person geworden und berührt mich so tief. Wie es nur Musik schafft.

Musik zu hören, befreit mich genauso wie die Stimme des Künstlers mein Herz zur Ruhe kommen lässt  und kann einfach mal abschalten. Wenn ich Musik höre, höre ich so viel mehr als dass sich  im Hintergrund etwas abspielt. Ich bekomme Lust, wieder selbst die Gitarre in die Hände zu nehmen und loszuklimpern. Ich will mir die Seele aus dem Leib spielen. Ich finde Gefallen an Gitarrenriffs und bestimmten Schlagzeugwirbeln. Nicht zuletzt sauge ich jedes Wort, das gesungen wird, auf. Als Metapher und all seine möglichen Bedeutungen (für mich).

Irgendwie

Irgendwie

nach dieser Irgendwienacht

aus Schlummertraumwachen und Liebesfühlen,

sehne ich mich nach dir.

Nach deiner Stimme, nach deinem Lachen.

Lass uns die Welt um uns herum

mit Liebesfarben bemalen.

Sehnsuchtsblau, lieberot, orangelachend,

espressoleidenschaftlich, milchfarbensanft und knospengrün.

Mit zärtlichen Händen, mit sanften Berührungen

streife ich deine Nachtkleidung ab,

küssend wecke ich deine schlafwarme Haut.

Jetzt in diesem Augenblick wünsche ich dich bei mir

in meiner Liebe, in meiner Leidenschaft

in meinem Feuer.

Lass uns von diesem Irgendwietag tragen

mit Liebe den Abend füllen,

die Irgendwienacht liebevoll verlieben.

Herznahgeborgen im Werden

 

Ich glaube an mein Herz

Ich glaube an mein Herz
aus duftenden Kirschblüten- und Apfelblütenästen,
das wie ein Blätterdach schützt
und Liebesblumen die das ganze Leben durchduften
und Gestein und Quelle und Fluss
Hat Er gesegnet.

Ich glaube an mein Herz
das sich nicht entfleht
weil es fähig ist zu lieben
zu träumen, zu säen, zu leben.

Ich glaube an mein Herz. das wenn es singt
in die Quelle des Lebens taucht
um aus ihr, dem Brunnen des Lebens aufzuerstehen.

Ich glaube an mein Herz das schwingt und Wellen schlägt
wenn es Meere aufwühlt
und das Leben in ihm Akkorde anschlägt,
wie seingende Wellen und tosende Meeresfluten.

Ich glaube an mein Herz
dass ich aus ihm Farben presse
wie lieberot und himmelblau,
um die Leinwand des Lebens zu färben.
Ich mache sie zur Feuerwand
für alle die ich beschütze.

Ich glaube an mein Herz
das es Liebe sät und aus den nie endenden Furchen wächst
Ich glaube an mein Herz
das liebt ohne sich zu leeren.

Und ich glaube an mein Herz
das die Erde nicht auflöst,
das dem Tod die Zähne ausschlägt
und die Knochen zermalt
Ich glaube an mein Herz das ruht,
in den starken Armes des unendlichen Himmels

Je suis

Je suis femme, je suis enfant
Je suis d’hier et de mon temps
Je suis l’amie, je suis l’amante
Amoureuse et indépendante
Je suis femme, je suis tout ça…

Je suis amoureuse,
amoureuse de l’étoile du matin.
amoureuse des nuages errants,
amoureuse des jours pluvieux.

Je suce avec tout mon être assoiffé
Le sang brûlant de tes instants
Je jouis de toi avec une telle volupté
Jusqu’à mettre en colère ton Dieu.

Wenn du liebst

Wenn du liebst

verlierst dich

bist nackt

bist verletzlich.

Die Wellen des Meeres

wirbeln dich in den Himmel

reißen dich in die Tiefe

kostet von dir

dann gibt es dich frei

Dann liegst du ungeschützt

auf dem ruhigen Blau

es trägt dich seidigsamt leicht

Der Himmel spiegelt das zerwühlte Wolkenbett

in deinen Augen.

Es riecht noch nach Liebe

nach Honig und Meer

©Émilia Rennart