Wenn du nicht bei mir bist,

Wenn du nicht bei mir bist, ist es die Sehnsucht nach dir, die dieses Hungergefühl auslöst.

Hunger nach deinen Worten, Hunger nach deinem Lächeln und Hunger nach deinen Berührungen.

Wir sprechen über so viele Dinge im Leben. Über das Leben selbt, über die Liebe, über Glück und Traurigkeiten.

Erinnerst du dich noch daran, als wir über uns redeten, was wir füreinander fühlen, wie sich unsere Körper anfühlen, wenn wir uns umarmen, wie es sich anfühlt wenn wir uns im Kuss verlieren. Ich sah das Zittern deiner Hände, als du versuchtest mich zu berühren. Berührungen lösen immer Herzgewitter aus.

Eines Tages erkläterst du mir das Gewitter in uns.

„Jede Berührung ist ein Blitz der durch die Haut dringt,

durch die Sinne bis zu Herzen.

Schön ist es dich zu berühren,

wenn ich weiß wie schön es für dich ist.

Schön ist es in dir einen Wirbelsturm auszulösen

dich halten und mit dir eins zu sein.

Schön ist der Sturm und die Stille danach.“

Und wenn ich dich denke, wenn du nicht bei mir bist und ich mich nach dir sehne, denke ich an das Zittern deiner Hände

Mein Fleisch erinnert sich an deine Küsse. Deine Küsse sind weich und subtil, zart und tief.

Ich leugnete die Kraft des Fleisches nicht.

Ich denke an den Wirbelsturm in mir und an die Stille danach.

Und wenn du bei mir bist und wir uns streiten, weil wir nicht einer Meinung sind, ahnen wir beide wie der Tag endet. Worte sind wichtig für die Wildheit unserer Küsse.Wir berühren uns mit Worten, mit Küssen, mit den Händen und ließen nhmen uns Zeit unsere Ungeduld zu schüren. Ungeduld auf Gewitter und dass die Welt um uns herum an Bedeutung verliert.

Und zuerst küsse ich deinen Mund, und mein Kuss sucht danach Halt an deiner Schulter, ich genieße den Duft deiner Haut, der nach Meersalz und Liebe riecht. Ich lege mein Gesicht auf deinen Bauch, schmecke den ersten Tropfen deiner Lust. Und während ich dich schmecke und während ich dich fühle und höre, fühle ich das Gewitter deutlich in mir. Du siehst mich an und wartest und ich warte auf das zarte und wilde Gewitter. Und wir greifen mit Händen nacheinander und geben uns genießend zurück. Es waren Berührungen, Blitze und Gewitter wie du sie beschrieben hast.

Ich bin müde, unendlich müde.

Eine gute Müdigkeit, eine heilige Müdigkeit.

Und aus dem Gewitter heraus werde ich wiedergeboren um dich zu lieben.

©Émilia