Die Stille nach dem Sturm

Grollender Donner, heulender der Wind

wütende Blitze zwischen regenschweren Wolken

verwüsteten mich.

Solange der Sturm mich bricht

bleibe ich stur.

Starre mit Blicken aus Eis auf das Unwetter in mir.

Ich stehe unter dem Sturm,

kämpfe gegen den Wind der mich biegt,

gegen die Regentränen die mich durchnässen.

Doch,

meine innere Sintflut ist nicht wahrnehmbar für dich

Keine Tränen in meinen Augen zeige ich.

Mein Herz ist unsichtbar für dich.

Wenn ich stolpere

kennst meinen hämmernden Schmerz nicht.

Die Stärke meiner Wut kennst du auch nicht.

In der Stille nach dem Sturm

siehst du meine innere Verwüstung nicht.

Ich brauche dich nicht

um meine Herzhäute mit Liebesfäden zu nähen,

Ich brauche deinen Regenschirm nicht.

Ich brauche nur dein Lachen

wenn ich barfuß in den Pfützen tanze.

©Émilia