Was für ein schöner Morgen mit dir

„Was für ein schöner Morgen.“ denke ich und lächele dich an.

In deinen Augen spielgelt sich die Morgensonne. Während auf der anderen Seite des Himmels sich taubenblaue Regenwolken zeigt, zeigt sich die Sonne in einem wunderschönen Morgenrot.

In diesem Moment ertrinke ich in deinen Augen. Ich ertrinke in diesem tiefen stillen goldgrünfarbenen See, in deiner sanften, beruhigenden Stimme.

„Es ist ein schöner Morgen mit dir.“ sage ich leise.

„Bleib da stehen,“ höre ich dich heiser sagen. „Lass mich den Sonnenaufgang auf deinem Gesicht und in deinen Haaren genießen. „Bleib am Fenster stehen, lass mich genießen.“

Ich blicke in die aufgehende Sonne in deinen Augen.

Die Regenwolken wandern über den Himmel, verdecken die Sonne und die ersten Regentropfen fallen auf die Erde.

Wie Kinder strecken wir die Hand aus dem Fenster, damit die Regentropfen in unsere Hände fallen.

„Komm raus in den Regen, damit wir groß wachsen.“

Die Wolken regnen noch ein paar Regentropfen über uns und verziehen sich.

Wir stehen barfuß im Gras.

„Was für ein schöner Morgen mit dir,“ höre ich dich sagen.

©Émilia