Ich schäle mich langsam au dem Schlaf
wie ein erwachendes Morgenrot aus dem Fluss.
Augenblicksweise schält sich die Welt
aus der indigofarbenen Nacht.
Amorphe Gedanken
versuchen zurück
in den verblassenden Traum zu flüchten,
doch die Augen sind wach
und öffnen das Herz
bis zu den Wurzeln.
Noch kann ich nicht sehen
wohin ich gehe,
noch fühle ich mich träumend
warm auf dem weißen Laken.
Noch fühle ich deine Umrisse und deinen ruhigen Atem.
Noch zeigt die Nacht das Geheimnis der Stille.
Nur langsam schäle ich mich aus deinen Armen.