Beinahe

Beinahe

hätte ich dich geliebt,

du hättest mich geliebt

beinahe.

Schmetterlinge

sind unsere einzigen Küsse

durch versteinerte Augenlider

beobachten wir uns still.

fels

 

Beinahe hätte ich die geliebt

du hättest mich geliebt beinahe.

Heute wachsen uns Blumen

in den Haaren.

Anstatt unsere Tränen

gießt uns der Regen.

Nur noch der Wind

führt uns zusammen

und trennt uns zugleich.

Nur die Liebe umarmt uns verzweifelt zugleich

in einem Lied

und jeder Herzschlag ist Note und Klang.

Du bist mir nah und doch weit weg

und ich bin dir weit weg

beinahe hätte ich dich geliebt

du hättest mich geliebt beinahe.

Die Sonne wärmt uns

und ihre Berührung verbrennt uns.

Du bist mir fast ewig

ich bin dir fast ewig,

versteinert im Augenblick

seit dem wir uns ineinander verliebten

Und müde von uns,

von unserer Nähe und Ferne

wird der Wind uns verwehen,

der Frost uns erfrieren,

mit dem Sand verden wir verschmelzen

das Meer uns verwandeln

in eine uferlose Liebe

©Émilia

2 Gedanken zu “Beinahe

  1. Unglaublich was für Bilder die Natur immer wieder zu erschaffen vermag!
    Das da oben sind wahrhaftig zwei sich nahe zugewandte Gesichter. Zu diesem Bild kann es kaum treffendere Zeilen geben als Deine – diese Symbiose zwischen natürlichem Bild und Deinen Versen hat mich sehr beeindruckt und mir ausnehmend gut gefallen.
    Wo ist die Aufnahme da oben gemacht worden, wo sehen sich die beiden Gesichter in der Realität in die Augen?
    Viele freundliche Wochenendgrüße und -wünsche!

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