Wenn Musik inspiriert

Musik inspiriert mich, wie die Natur mich inspiriert. Es gibt wenige Menschen in meinem Leben die inspirieren.

Ja nein, über die Musik, seien es nur Gitarren- oder Klavielkänge, sind es Gedankenblitze oder Emotionen die mich zu jemanden hinführen.

Und wenn ich mit Herz und Kopf bei diesem oder jenem Menschen bin, liegt die gemeinsame Zeit ausgebreitet vor mir.

Manchmal ist es eine Freundschaft, manchmal eine Liebe, manchmal eine Elegie oder sogar ein Tragödie.

Und Musik führt mich, wie ein Baum oder Blume, ein Stein oder ein Vogel mich führt.

 

Und deshalb möchte ich vorschlagen – ich schlage vor – dass Blogger  die Musik, Natur, Photograpie inspiriert  sich irgendwie durch Link und Like bemerkbar machen.

Lesen inspiriert

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern

einen schönen Sonntag und einen guten Star in die neue Woche

Émilia

Elegie einer Liebe

Ja,
manchmal findet man nicht die richtigen Worte.
Doch wenn man sie findet
direkt im Herzen liegend und auf den richtigen Moment wartend,
findet man den richtigen Moment unter vielen Augenblicken nicht.

Ja,
und manchmal kann man nicht einfach sagen
„so ich bin da und ich liebe dich“,
Es gibt unzählige Gründe und Ängste
es nicht zu wagen, es nicht zu sagen.
Man kann nicht gehen, man kann nicht bleiben.

Ja,
und so werden Herzen gebrochen,
und so entstehen die Sehnsüchte,
und so entsteht das Vermissen.

Ja,
so zerbrechen Lieben
zersplittern Träume
und es bleibt nur ein Lied
eine Elegie einer Liebe


©Émilia

Lass es Asche werden

Wenn du gehst nimm mit dir
in deinem Wanderrucksack mein Herz,
falls du dursten solltest.
Sieh nicht zurück
zu meinem inerten Körper
zu meinem Mund ohne Worte
und in meine leergeweinten Augen.

Wir legten einmal
meine Sehnsucht,
deine Sehnsucht
Tränen und Regen
in eine gemeinsame Wolke
zwischen Worten versteckt.

Ich werde nie wissen
ob die Wolke regenvoll, tränenvoll wurde.
Ich habe keine Tränen mehr.
Das ist alles.
Worte gefangen in der Stille,
aus Angst vor der Donnerwolke.
Das ist unsere ganze Liebe
– eine Wolke aus Worten und Tränen.

Am nächsten Tag
konnten wir und weder Herz noch Hände einander reichen
und zwischen Worten regnete es.
Regen war unser Hymnus.
Der Wind des Schweigens zwischen uns
die kalten Hände haben wir in Handschuhe gesteckt
und das Herz eingemauert.

Deine zärtliche Umarmung,
dein hauchzarter Kuss
mochte  noch einmal Mal entfachen
die Glut im Herzen die noch nicht zu Asche wurde.

Wenn du jetzt gehst,
nimm mein Herz mit dir,
Und wenn die Tränen nicht reichen,
wenn der Regen nicht reicht,
um deinen Durst zu stillen,
suche dir keine Wasserquelle
an der dumein Herz erneut füllen kannst.

Lass mich nicht wissen wo du bist,
wenn unter der Asche noch Glut weilt.
Ich suche nicht nach noch lebendigen Liebe
in mir, in dir, in uns.

Lass mein Herz Asche werden
Lass es Asche werden.

©Émilia