Omega’s Elegie

Es ist die Zeit der verblassenden Rosen,
es ist die Zeit der purpurfarbenen Blätter.
Es ist die Zeit der silberfarbenen Regentränen im Nebel,
für den rostfarbenen Tanz der Blätter,
für eine purpurfarbene feurige Romanze,
ein Prae-Mortem-Blätterball,
ein Liebesintermezzo
im leidenschaftlichen Novembersturm.bis zum abstrakten Nichts.
Es ist Zeit für Omaga’s Elegie.

Wir beweinen den Trennungsschmerz
der Blätter von den Zweigen,
als würden wäre er unser.
Wir beweinen die Blässe der Rosenblätter,
als wären wir farbenleer,
leergeweint und ausgewaschen.
Liebeleer auf einer enigmatischen Skala.
Null.
Wir beweinen die Stille nach dem Novembersturm.

Lass die Schneeflocken darauf fallen,
lass alles unter dem Schnee ruhen.

Lass uns über alles schlafen,
lass uns wie Schneeengel träumen wie im Wintermärchen,
lass uns wie Schneemenschen verschmelzen
in der ersten Frühlingssonne
bis wir keine Tränen mehr haben um uns zu beweinen.

©Émilia

2 Gedanken zu “Omega’s Elegie

  1. Gefällt mir wieder sehr, liebe Emilia!

    Du schickst mich wieder mit einem genussvollen Moment in die Nacht …

    Schlaf Du schön, ich lasse Dir ein bisschen Sternenstaub hier ✨🌟✨

    Sehr liebe Grüße!

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