Novemberblume

 Eine verlorene Blume auf dem Novemberfeld.

Ich trage mein Lächeln in den Augen,
im Blick versteckt zwischen den Wimpern.
 – Du findest in grauen Tagen
ein bisschen Farbe für ein Lächeln.
– Gestern sah ich den Sonnenaufgang in deinen Augen
und ein verstecktes Lächeln wärmte mich
– Gestern Nacht legte sich der Mond in deine Haare
wie in sein Himmelbett
Du hast mich angesehen und ich sah viel Liebe in deinem Blick
Die Wolken lagen dir zu Füßen und genossen dein Lächeln wie ich
Als dein Kuss meine Lippen berührte,
ein bisschen süss, ein bisschen salzig,
fühlte ich die verliebten Farben eines Sonnenuntergangs.
Ganz tief  hinter den Rippen
tanzte mein Herz seinen weißen Zaubertanz.

tRÄUMEND DURCH nOVEMBER

Träumend gehe ich Hand in Hand mit dem November

und ich sammle weinende Blätter

die der Novemberwind von den Bäumen schüttelt.

Schritt für Schritt gehe ich träumend die Wege

die auf meine Rückkehr lange gewartet haben.

Auf den verlassenen Alleen zerstreue ich alle Erinnerungen

und ich sammle verlorene, geflüsterte Sehnsüchte

aus dem Wind der Zeit

Wie nach einem Ende vom Lied

höre ich im Traum

verlorene Sehnsüchte flüstern.

Hand in Hand gehe ich mit dem November spazieren

Ich gehe leise durch die weinenden fallenden Blätter.

Das Lied des Windes ist nur noch ein leises Flüstern,

regentränenschwer liegen die Blätter mit ausgewaschenen Farben.

im Traum sind alle Blätter noch sonnenuntergangfarben

und ab und zu wird die Sehnsucht noch ein Novembersonnefarbenes Lied.

©Émilia