Schneegeträumt

Lass uns hier warten auf den Schnee,

am Fenster wachsen gerade hauchzart die Eisblumen.

Raureifbedeckt, die letzten Rosen verlieren ihre Lebendigkeit

unter den kahlen Bäumen.

Schwer ist der Himmel über uns

Schneeverhangen……traurig vor der großen Stille.

Lass uns ins Haus gehen,

im Kamin ist noch Glut….

es knistert das Feuer, sprüht Funken wie Sterne

hörst du deren Symphonie?

Fühlst du wir werden getragen?

In der Kanne haben wir noch heißen Tee

mit Honig und Zimt,

süss wie ein Kuss voller Leidenschaft.

Ließ mir vor, eine Wintergeschichte

über Eisblumen und Schnee

bis der Schnee kommt

und die winterliche Stille.

Wir warm es hier ist

und wie harmonisch

und du ist mir heilig.

Lache nicht! Ließ bitter weiter.

Es ist dunkel hier

ein grauer schneeschwerer Dezemberabend.

Bleibe hier, geh nicht nach Hause

teilen wir uns die Sehnsucht nach tanzenden Schneeflocken

Die erste Schneeflocke teilen wir uns

wie ein Kuss dem Schneeflügel wachsen.

Lass uns einschlafen und träumen

von Eisblumen und von schneebedeckten Wegen

wie im Wintermärchen,

von einem weichen Schneebett

Morgen wird der Schnee alles bedecken

auch uns.

Lass uns diese Stille miteinander teilen

wir haben Dezember

und eine Liebe im Schnee.

Und wenn,

wie durch ein Wunder

werden wir selbst zu Schneeflocken

und um uns herum wird es still

wenn wir vom Himmel fallen,

wissen wir, wir haben schneegeträumt.

©Émilia

 

Ein Gedanke zu “Schneegeträumt

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