Denke mich

Denke mich still diese Nacht…

… wecke mich nicht mit einem Seufzer

zwischen den Sehnsüchten

und störe mich nicht

in meinen Traum irgendwie nicht, indem du mit meinem Erstaunen träumst …

Lächle mich mit deinem hauchzärtlichen Lächeln an,

so dass ich es nicht einmal ahne,

sonst küsse ich dich mit dem leidenschaftlichsten Feuerkuss

bis wir vor Liebe aufflammen und kichterloh brennen

bis in das Mark unserer Knochen

… umarme mich hauchsanft,

sonst werde ich zum Engelchen

und bete dich an wie ein Wunder.

Denke mich leise

… wecke mich nicht mit einem Flüstern

oder einer seltsamen Stille zwischen den Sehnsüchten auf

und störe meinen Traum nicht

in dem ich dich träume

wie ein Wunder der Liebe

©Émilia

Serenade

Ist es Zufall

oder Glück
der Zufall des Instinktes,
oder das Glück in mir,
die stärker sind als ich,
und größer als meine Knochen.
Oder ist es deine Umarmung die ich
bis in das Herz meiner Knochen fühle,
bis ins Mark
– immer wundervoll.
Lass uns reden… reden, 
Worte zersplittern
lange, glasige, Worte zersplittern
wie Basalt.
mit leidenschaftlichen Küssen.
Streuen wir Liebe …..
Wir sind zwei Melodien
der Noten sich vermischen,
Worte die sich wie
Farben sich mischen und teilen
wie Sternenstaub sich teilt
Ist es Zufall 
oder Glück
oder nur mein Fühlen
bis unter die Herzhäute,
die den Rhythmus meines Herzschlags bestimmt
– immer wundervoll
wie eine Serenade für Liebende

©Émilia

Kirschzweige

Ich habe dich getroffen,

als deine Blütenblätter sich hinter deinen Schmerzen versteckten,

als dein Herz sich weigerte, den Schmerz zuzulassen,

den es fühlte, als deine Blütenblätter zu Blumen wurden.

Ich habe mein Herz unter den Blättern versteckt,

und verliebte mich in deinen Duft.

Jetzt fühle ich dich wie du dich verzweigst,

wie du dir Platz machst in meinem Herzen

zwischen den Blättern,

für frische Knospen der Liebe

im Winteranfang.

©Émilia