Gedanken schütteln ihre Fragen über mich.
Voller Erwartungen
rieseln alle Fragen aus den noch ungedachten Worten.

Es ist Winter und mir ist kalt
wenn ich meine Seele für dich öffne.
kalt ist es auch den Tintentropfen in der Feder
und der Schmerz klingt wie ein Rauschen durch meine Sinne
in dieser dezemberabendlichen Stille.
Das Glück versteckt sich in einem kalten Mantel
in einem monographen Labytinth.
Und die Liebe?
Sie hat kein klares Gesicht.
Ich lebe Farben und Träume und Liebe
und die Zeit vergeht wie die Jahreszeiten.
Mit dem Schicksal in den Händen
und doch schicksalsfremd
durch die Liebe.

Die Gedanken schütteln Fragen über mich
die sich in mein Herz setzen wie fragile Schneeflocken.

Es ist Winter und ich schreibe schneeweiß…

Lass mich einen still Moment sitzen
in meinem Gedankentempel.
Ich versuche die Schläfen zu sänftigen
und mein Herz.

Lass mich in meinen Gedanken versinken.
Vielleicht wenn ich aufwache
 sitze ich mit anderen Erinnerungen
auf der Fensterbank.

©Émilia

Der Unterschied

Der Unterschied zwischen Harmonie und Sehnsucht ist,
eine unsichtbare Note ganz unten.
Eine einzelne Klappe
auf die der kleine Finger sich legt
in letzter Sekunde des Liedes,
so aus Unaufmerksamkeit
und das ganze Lied ist dann
falsch.

©Émilia