Im Schlaf

Wie fragil wir doch sind im Schlaf,

wie feine Schmetterlingsflügel.

Und wie verletzlich wir sind,

wenn wir den Kopf auf das Kissen legen

und die Augen schließen.

Dann sind wir entspannt

und allein mit uns selbst.

Dann überlappen sich die Welten,

Emotionen vermischen sich,

verschmelzen ineinander.

Träume,

sie werden für uns greifbare Realitäten.

Wir lächeln und weinen

und unsere Gedanken fliegen und schweben wir über Landschaften,

zu Menschen.

Andere Male tanzen, lachen, springen, singen und wachen sogar auf.

Wir hören uns lachen, oder weinen, wachen davon auf

um erneut einzuschlafen.

Manchmal wollen wir zurück in den Traum wandern

und manchmal möchten wir vor Angst wegrennen.

Manchmal erinnern wir uns am Morgen an den Traum

und manchmal verschwindet er nachdem wir aufwachen.

Manchmal fühlen wir uns glücklich

und manchmal umhüllt uns die Traurigkeit aus dem Traum

©Émilia