Fragil
zährtlich, ungestüm
wie eine Eisblume,
schmerzerfüllt
bei jeder Berührung mit der Herzkälte.

Verloren …
zwischen Angst und Hoffnung
Unsicherheit und Schmerz
schweigend weitermachen, weitergehen

Ich höre…
die leisen gesagten Worte,
die ungesagten Worte.
Ich lese sie von deinen Augen ab.

Ich hoffe..
dass hinter den Wolken,
die auf dich regenen,
die Sonne sich zeigt
wenn du lächelst

Alles verändert sich,
verwandelt sich,
doch Liebe bleibt Liebe.

Ton âme..
Pétrie de larmes et de rires,
qui ne sait plus croire qu´au pire,
même quand tout semble nous dire,
que l´avenir tourne au meilleur..

Secrète..

Même au plus fort de la tempête,
sous le tumulte dans ta tête,
tu trouves encore un air de fête,
pour résister au vent qui mord..

Blessée..
Je voudrais tant pouvoir t´aider,
t´ouvrir les bras, trouver des clés,
pour tout guérir, tout démêler,
te rassurer quand tu t´endors..

Te suivre..
Être présent à tes côtés,
comme un phare sur la jetée,
un repère pour te guider,
entre les peurs et les dangers..

Pourtant..
Je ne peux que te regarder,
sortir de l´eau et replonger,
au plus profond de tes pensées,
être père et t´accompagner..

T´aimer..
comme on aime un enfant qui dort.

Ich schreibe über ein Gefühl im Augenblick,
über Bäume die ihre Blütenblätter
über mich regnen
und über Bäumen die ihre Tränen von den Blättern
über mich fallen lassen.

Mag sein, dass der nächste Augenblick 
ein anderes Gefühl mir zeigt.
Eines wo die Blütenblätter sich an die Zweige klammern
bevor sie der Frühlingswind durchwirbelt
und sie als samtseidiger Blütenregen
sich wie ein geduldiger Teppich ausbreiten
für die hastigen Schritte des Lebens.

Die hastigen Gefühle
haben auch ihren Sinn
und ihr Versteck in mir.
Sie haben nicht diese Leichtigkeit
die die Gesetze der Physik der Blütenblätter zuschreibt.
Wenn ich durchwirbelt werde und falle,
falle ich hart.
Immer zerbricht etwas in Scherben.
Immer.

Ein Lächeln, eine Träne, eine Sehnsucht im Wort, 
Ein Gedanke mit viel Sinn für mich.
Ein paar Zeichen zwischen den Worten,
zwischen den Zeilen.
Ein Punkt oder ein Zeichen, dass es weiter geht.
Verse ohne Reime.
Ich bin kein Poet und ich bin keine Muse die inspiriert.

Ich schreibe nicht für die Dichter am großen Tisch,
ich schreibe in der Ecke meines Herzens.
Ich packe kein Wort in Seide oder feinen Samt
und die Farben sind immer ein Amalgam
aus Nuancen und Schattierungen.
Ich schrebe nicht nur  über die hastigen Gefühle
in Schwarz-Weiss
die  auch ihren Sinn und Versteck
in mir haben.

Ich schreibe auch über die sanften und grellen Farben in mir
über die leise und laute Musik
zu der ich tanze oder weine.

©Émilia

Wie ein Tropfen aus dem zu salzigen Meer
auf den Wimpern zittert.
Wie die Wellen sich an der Küste brechen
und der Sand wie durch eine Zeituhr
melancholisch ins Meer rinnt.

Das verblasste  Blau des Himmels verdunkelte sich blitzschnell.
Wenn der Mond sich über dem Horizont erhebt,
und die Sonne in ihrem Schatten unter geht,
atme ich schweigend ein,
eine Sehnsucht die schmerzt
die der Wind zu mir trägt.

Eine Muschel im Herzen des Waldes begraben
So züchtet man keine Perlen
Die Liebe noch frühlingspastellgrün,
zeigt jetzt ihre Gewitterwolken.
Die Stille des Meeres vor dem Gefühlssturm,
ein dumpfes Echo auf einem durchwirbelten Grund
Die Meereswellen und der verspielte Wind
die die Stille durchbrechen mit ihrem Wellentanz.

Ich sehe zwischen diese Zeilen,
die Worte haufenweise darin gesammelt.
Kein einziges kennt den direkten gesagten Weg.
Ich setze dich
mit unsichtbarer Herztinte
zwischen alles was mir heilig ist
unsichtbar für die Welt um mich herum.

Der Sand in der Sanduhr rinnt… auf dem Meeresgrund
und findet den Weg niemals zurück.
Ich stelle das Meer nicht auf den Kopf.

Meine Wimpern zittern heute,
Du, salziger Tropfen,
hast dich losgesagt aus meinem Herzen,
du hast die Liebe in Wellen gebrochen, im Vers der Elegie,
Ich werde blitzschnell den Sonnenaufgang im Tagesblau einfangen
wenn der Mond dein Gesicht hinter dem Horizont verbirgt,
und die Sonne erhöht sich wie eine Göttin über Götter,
falle du in mein Herz, werde Herzblut, sei die Sehnsucht die schmerzt
sei Tinte für meine Gefanken,  verliere dich zwischen den Zeilen
in den Worten…..

Wenn ich gewusst hätte wie, hätte ich dir etwas anderes gesagt,

©Émilia

Regen

Den Regen zu bitten über mich zu regnen
den Tag von der Haut
Herz und Gedanken wurde erhört
Aus allen Wolken fallen
riesige Tropfen
über mich.
Ich stehe unter den Wolken
in meinem Sommerkleid aus feinen Leinen.
Mit jeder faser schmiegt es sich an meine Haut
und ich bin nackt, durchnässt innen und außen.

Ich stehe da und
ich sage niemandem
nicht einmal zu mir selbst
ich hoffe auf Sonne

©Émilia

Ich vermisste dich

Ich vermisste dich …
wie durch einen Zufall
Eine Regenwolke stieg in meine Augen
plötzlich
wie ein Gedankenzufall
wie ein kalter Regen im orangefarbenen Sonnenuntergang.
Ich vermisste dich zufällig.
Ein kalter Sonnenuntergangsregen stieg in meine Augen
und weimte Tränen.

Ich habe bis spät in die Nacht meiner Stille zugehört,
ein Brüllen, das sich in einem tiefen Echo verlor
durch die Dunkelheit walzen, mir  Sehnsucht zu flüstern, ohne zu flüstern,
Ich habe bis spät in die Nacht mein Schweigen gehört.
Es fiel mir schwer, meine Aufmerksamkeit auf ein Buch zu lenken
da ein Meer aus Tränen mich drängte,
mich zu hinein werfen,
und mit den Wellen weinen.
Ich habe bis spät in die Nacht auf mein Schweigen gehört,
ein Brüllen, das in einem tiefen Echo verloren ging
wenn ich Wellen weinte
im Tränenmeer

©Emilia

heute

Heute
fand ich versteckte ungedachte Gedanken
ein kraftloser Traum, von Zeit zu Zeit geträumt.
Der blinde Spiegel eines Gestern
vor meinen Herzaugen

Ich halte die Erinnerungen in der Schublade
die Melancholie, die Früchte trägt.
Ich gebe mich hin
dem wandernden Wind.
In der Dunkelheit der Nacht
verliere ich mich unter tausenden von blinden Sternen
am wolkenverhangenen Nachthimmel.

Ich fühle mich wie ein armer Wanderer
mit staubigen löchrigen Schuhen
mit an den Rosendornen zerissenem Schattenmantel
der mich immer mehr entblößt als umhüllt.

Das Blinzeln der letzten Sekunde,
ein hauchzarter Kuss auf den Lippen vergessen,
der zärtlich noch das Herz berührt.
Aus all den Träumen wähle ich nur die mit Sehnsucht,
die meine stillen Augen überfluten
und habe die Morgentautränen aus den Wimpern gesammelt,

©Émilia

Dich zu lieben

Dich zu lieben ist

nicht immer

an deiner Seite zu sein,

nicht immer dich zu denken,

nicht immer dich zu träumen.

Dich zu lieben

ist für dich da zu sein,

es erlaubt dir, mich vollständig zu kennen

bis zum Zentrum meines Schmerzes,

und meiner Liebe.

Dich zu lieben ist

zusammen

mit unseren Händen, unser Heim zu bauen.

Dich zu lieben ist

nichts von dir zu erwarten.

Dich zu lieben ist in der Stille,

auf dich zu warten.

Dich zu lieben schmeichelt dir nicht,

verbessert nicht deine Eitelkeit,

schwächt dich nicht,

verwirrt dich nicht.

Dich zu lieben

soll dir den Wert deines Schattens zeigen,

das Wunder deines Lächelns.

Dich zu lieben bedeutet nicht nur dich anzusehen,

dich riechen oder schmecken

Dich zu lieben

mit dir gleichzeitig alles anzusehen,

eins werden mit deinem Duft,

ein Teil von dir sein.

Dich zu lieben ist

nicht auf meine Träume zu verzichten.

Dich zu lieben ist

mit dir aus meinen Träumen zu erwachen.

 

Kirschblüte

Halte mich fest

für einen Augenblick,

die Kirschblüten liegen als feiner seidener Teppich

zu unseren Füßen.

Der Frühling ist auch nicht mehr das was er mal war.

Es sommert schon zeitweise.

Wir trinken Tee

aus windfarbenen Tassen.

Der Wind ist nicht farblos,

er trägt alle Farben in sich und mit sich.

Und er spiegelt eben dein Lächeln.

Es regnet nicht

und ich vermisse den Regen

und um uns herum duftet es

nach Tee und Flieder

Fliederfarbene Atmosphäre

und Regenduft im Wind.

Und du…du lächelst mich an

und ich träume die Welt in Farben.

Halte meine Hand

für einen Augenblick

und die letzte Kirschblüte am Baum

Ich bin dir Wind und Frühling und Kirschblüte

 

DU

Wir sehen uns schweigend an,

er wandert furchtlos durch die Schatten

und ich versuche schon einen Augenblick zuvor.

jeden seiner Schritte zu erraten.

Seine Augen brennen wie Glut

die bei jeder Liebkosung ein Feuer entfacht.

Um uns herum werden die Tage zu Nächten

aus einer Zeit ohne Zeit

und wir, Auge in Auge, drehen uns

in einem schwindelerregenden Gleichgewicht,

bis ich müde für einen Moment innehalte

und der Moment zerbricht

wie eine unachtsam behandelte Sanduhr.

Die Sandkörner fallen aus der Zeit

und Zeit bedeutet nichts mehr.

Dann,

ich höre seine Stimme, die mir flüstert

dass ich schön bin und er mit mir gehen wird

bis ans Ende der Welt oder noch weiter.

Und plötzlich wird alles wieder da

Das Feuer, das Meer und Zeit ohne Sanduhr.

Er sah mich schweigend an,

mit einem zärtlichen Lächeln in den Augen,

„Du verstehst wirklich nicht,“

während ich, zerbrechlich wie ein Löwenzahn,

mit Morgentau in den Blütenblättern,

und mit Tränen in den Augen.

dass du nicht nur Flügel brauchst, um zu fliegen,

sondern jemand der dich in die Arme nimmt,

wenn du müde bist?“

Ich strecke ihm beide Arme ohne Angst entgegen

und fühle mich von seinen Augen beschützt.

©Émilia

Wer hat es gewusst?

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Nützliches und mehr und sehr informativ

Bestimmt ist es nichts Neues für euch. Aber ich hole mir gerne mal ein paar Tipps, um nicht einfach darauf kreuz und quer loszuschreiben.

Ich bin keine typische Bloggerin(was ist denn schon typisch?) Ich will damit keinen Preis gewinnen, oder für meine Unkreativität bewundert werden.

Ich schreibe einfach los. Gefühltes, Gedachtes, Erlebtes, Getanes. Ich liebe meine kleine Wildnis hier und auch in meinen anderen Blogs.

Ich freue mich wie ein Floh im Stroh wenn ich gerne gelesen werde. Ich bin wunschlos glücklich, wenn mir etwas gelingt.

Ich bin nicht zur Bescheidenheit erzogen worden. Ja nein, die ist angeboren. Ja, ich bin ein eher zurückhaltender Mensch. Ich weiß nicht wie andere „schüchtern“ interprätieren, ich stehe nicht gerne im Mittelpunkt.

Ob ich dadurch mehr Nachteile, als Vorteile habe? Aber ja! Man unterschätzt mich.

Ich muss niemanden nichts beweisen. Wozu auch. Die harte blöde Nuss, die man knacken muss, um an den Kern zu kommen. Bevor man sich die Zähne daran ausbeißt, lässt man es sein.

Nun ja, ich versuche meinen wilden Garten hier etwas mehr für das Herz als für das Auge zu gestalten.

Ich werde nicht zum Technikkobold hier, aber es ist gut zu wissen auf was ich achten muss.