Die Geschichte ungeschriebener Geschichten

Die Sonne geht bis zum Nichts des Tages unter. Der Sonnenuntergang zeigt sich in seinen schönsten Farben, bevor der indigofarbene Nachthimmel die Sonne zudeckt bis zum nächsten anbrechenden Tag, wenn die Sonne in ihrem Aufgang sich erneut in den schönsten Farben zeigt.
Die Nacht ist ruhigund traumlos. Leer und weiß bleibt auch mein Blatt. Traumlos und wortlos bin ich. Nur ein Hund heult den Mond an.
Ich schreibe heute nicht mehr! Ich würde schreiben, aber ich kann nicht! Tatsächlich schreibe ich immer noch, aber ich schreibe besser nicht was ich schreibe! Nicht, dass ich ein großartiger Schriftstellerin wäre, nicht einmal eine kleinartige. Ich schreibe…..
Die Linie wellt sich sanft auf dem Papier und singt seine Sehnsucht, die sich bis ins Unendliche zerstreuen möchte!
* Magst du die Zeilen?
* Sie beflügeln mich
* Was flüstern sie dir zu?
* Sehnsucht …
Wir schweigen beide.
* Ich mag, wie du angefangen hast …
* Ich hoffe dir gefällt das Ende …
* Du musst es mögen!
* Wann wirst du fertig damit?
* Ich habe Angst daran zu arbeiten …
* Du hast lange daran gearbeitet …
* Du weißt was passieren wird, wenn ich etwas nicht mag!
* Du denkst zu viel!
* Sei still!
* Still? Wer redet? Du singst, du singst!

Es regnet blau
auf den einzigartigen und einzigen Gedankenfaden
der mich noch an dich bindet.

Tränen aus blauen Wolken bleichen
waschen noch verlorene Schritte
auf endlosen Wegen
wo wir uns verlaufen haben
blau
wie in einem ewigen Traum!

©Émilia

2 Gedanken zu “Die Geschichte ungeschriebener Geschichten

  1. Zauberhaft! Ich möchte zwischen den Zeilen Deiner ungeschriebenen Geschichten ruhen dürfen!

    Ist das kleine wundervolle Stillleben (mit Bleistift gezeichnet?) von Dir, liebe Emilia? Ich liebe es!

    Herzlichste Grüße an Dich! 🙂🌷

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