Wie ein Tropfen aus dem zu salzigen Meer
auf den Wimpern zittert.
Wie die Wellen sich an der Küste brechen
und der Sand wie durch eine Zeituhr
melancholisch ins Meer rinnt.

Das verblasste  Blau des Himmels verdunkelte sich blitzschnell.
Wenn der Mond sich über dem Horizont erhebt,
und die Sonne in ihrem Schatten unter geht,
atme ich schweigend ein,
eine Sehnsucht die schmerzt
die der Wind zu mir trägt.

Eine Muschel im Herzen des Waldes begraben
So züchtet man keine Perlen
Die Liebe noch frühlingspastellgrün,
zeigt jetzt ihre Gewitterwolken.
Die Stille des Meeres vor dem Gefühlssturm,
ein dumpfes Echo auf einem durchwirbelten Grund
Die Meereswellen und der verspielte Wind
die die Stille durchbrechen mit ihrem Wellentanz.

Ich sehe zwischen diese Zeilen,
die Worte haufenweise darin gesammelt.
Kein einziges kennt den direkten gesagten Weg.
Ich setze dich
mit unsichtbarer Herztinte
zwischen alles was mir heilig ist
unsichtbar für die Welt um mich herum.

Der Sand in der Sanduhr rinnt… auf dem Meeresgrund
und findet den Weg niemals zurück.
Ich stelle das Meer nicht auf den Kopf.

Meine Wimpern zittern heute,
Du, salziger Tropfen,
hast dich losgesagt aus meinem Herzen,
du hast die Liebe in Wellen gebrochen, im Vers der Elegie,
Ich werde blitzschnell den Sonnenaufgang im Tagesblau einfangen
wenn der Mond dein Gesicht hinter dem Horizont verbirgt,
und die Sonne erhöht sich wie eine Göttin über Götter,
falle du in mein Herz, werde Herzblut, sei die Sehnsucht die schmerzt
sei Tinte für meine Gefanken,  verliere dich zwischen den Zeilen
in den Worten…..

Wenn ich gewusst hätte wie, hätte ich dir etwas anderes gesagt,

©Émilia