Wortspiel

Als Kind,
fühle ich mich in deinem Flüstern

– Kind –
und deshalb
schreibe ich Verse
aus Schneeblütenblätternworten.

In deinen Augen
graublau wie ein Wintermeer,
lese ich Verben,
in deinem vom Sonnenuntergang umrahmten Gesicht
sehe ich Liebe
und ich bin Treibholz
im Fluss des Tages.

In der Stille
flüsternde Adjektive
auf dem Bett mit dem sommermeerfarbenen Sommerlaken.

Ich ein Herz
in einem Körper der sich sehnt,
der sich hingibt,
Herz und Liebe hingibt,
bis die Lippen brennen
im Feuer der Leidenschaft
in den Küssen,
bis die Muskeln schmerzten
von dem sich Darbringen
bis es weinte vor Lust und Glück.

Du der mich ansieht,
der nicht die Augen schließt
wenn ich mich ausziehe,
wenn meine Hände nach deinen Händen greifen,
du der mich ansieht
wenn ich nackt bin
und meine Herzhäute liebrot.
Du der das Eigentliche in mir sieht
und den salzigen Tränenregentropfen
am Rande des Augenlids wegküsst.

Und wir gemeinsam
begehrt
liebkost,
geliebt
verschlungen,
lebendig
Mann und Frau
und damit Alles.

©Émilia

Du

Du bist ein Wort in einem Vers
eines noch nicht geschriebenen Gedichts,
aus einer epischen Liebesnacht inspiriert.
Du bist die Sehnsucht aus einer Liebeselegie

Du bist mehr als die Frühlinge und die Sommer in uns,
du bist mehr als die Farben die Herbste in uns malen
und mehr als alle schneeweißen Winter die kommen werden.

Du bist ein lange vor dem erten Kuss
ungeschriebenes Liebesgedicht
eine Ode an die Liebe und an das Leben
aus einer nie geträumter Nacht.

Du bist Liebeslied
das den Weg nach Hause beschreibt
zwischen den Noten,
zwischen den Versen

in den Noten.

Du bist ein Liebeslied das im Herzen bleibt
wie eine Rune gemeißelt in Stein

Mein Liebeslied

Ich versuche das Lied meines Herzens neu zu schreiben,
Wort für Wort und Note für Note.
Die wichtigsten Zeilen
habe ich vie zu oft auf summendes Murmeln reduziert.
Ich muss mein Liebeslied umschreiben.
Ich muss die Stille ausfüllen
mit Farben in den Worten,
mit Liebesklang in den Noten,
mit flüsternden Tönen,
damit sie die Hintergrundmusik
im fragilen Herzgarten übertönen
bis die Farben sich verströmen

©Émilia

©Émilia

Diesen Augenblick,
dieser unbeschreibliche  Moment-
ich behalte ihn im Herzen
wie eine kostbare Perle
verstecke ich ihn
und werde ihn an allen Feiertagen des Herzens tragen
sichtbar für dich.

Ich trage diesen Augenblick
wie ein kostbares Gemälde in meinen Herzaugen,
Ein Schattenspiel mit der Sonne
hinter den Herzwänden.
Unsere eiligen Schritte
und die Regentropfen
auf dem bunten Regenschirm.

Aus dem Flüstern der Stille
ernähren wir uns gegenseitig mit Liebe
und unsere Augen schließen sich
bei jedem Kuss.

Ich halte für immer in meinem Herzen
den Geschmack deiner Lippen,
die  Wärme im Kuss,
deine Seufzer, dein zitternder Körper.

Vor allem aber unsere aufkeimende Liebe,
als du flüstertest „Küss mich“

Das Herz löste sich

Ein Lächeln hat gelöst
aus dem Herzkreis
und trocknete alle Regentränen
in den Gedanken.

Alle Gedanken haben sich gelöst

In einer Herzkammer
löste das pastellfarbene Rot
von den Herzwänden
So viele Herzfarben übereinander geklebt

Alle Farben lösen sich in Umarmungen auf.

Alle Schritte gehen parallel
an der Sonnenaufgangslinie entlang
Der Sommer duftet nach goldgelbem Weizen und Brot
und nach Ernte.

Das Herz löste sich aus einer Erinnerung

die Stille nach dem Sturm

Heute fühle ich mich zu klein

für die Welt,

für den Sommer,

für den Tag und für den Augenblick.

Ich versteckte mich vor der Sehnsucht,

vor dem Augenblick

vor den Gedanken

in einer heiteren Ecke des Abendhimmels



Und plötzlich war der Regen,

in Gefühl verwandelt,

in meinem Zimmer und regnete über mich

als warmer Sommerregen,

als ein heftiges Gewitter,

als Regensturm.



Draußen regnete es in Strömen

und der Wind riss Zweige und Äste von den Bäumen,

vielleicht riss er auch Menschen um,

ich weiß es nicht.

Aber die Blumen im Garten legten sich

vor Angst auf den Boden.



Und ich hinter den Fensterscheiben

wollte den Himmel trösten

und seine Tränen trocknen mit einem Lächeln.



Und dann verlor sich der Wind

wie ein Hauch

und der Regen verlor sich auch in der Nacht.



Und ich hinter dem Fenster

blicke stumm um mich herum.

Die Sehnsucht schläft

die Gedanken schlafen

und ich ……

lausche die Stille nach dem Sturm



©Émilia




Spiegelungen

Du und ich – manchmal leben wir in parallelen Welten.

Wieder und wieder spiegeln wie unsere Liebe

in in einem Tropfen Hoffnung.

Einen Tropfen der uns enthält und uns lebt.

In einem Tropfen Hoffnung

leuchten deine Augen liebevoll

und in einem Tropfen

färbt sich die Liebe rosenrotfarben

mir herznah.

Ich trete mit kleinen Schritten

neue Wege zwischen den Lavendelfeldern.

Du bist mitten unter Menschen in einer Großstadt.

©Émilia

Nicht nur ein Gedanke

Ich verabschiede mich nicht von dir,

es ist noch zu früh,

Die Apfelblüten spielen noch miteinander

an den Zweigen und in meinem Haar

mit der Frühlingssonne

mit meinem Herzen.



Ich werde mich auch Morgen

nicht von dir verabschieden.

Es ist unmöglich

wenn mein Herz noch blüht von dir.



Das Morgen wird noch in Träumen gemessen

und wenn mir die Unendlichkeit

zur Verfügung stünde

könnte ich mich nicht von dir verabschieden.



Ich finde keine Worte

um mich von dir zu verabschieden.

Sie wurden noch nicht kreiert.

Pass auf dich auf, bleib mir erhalten,

mache es besser als ich…..

Worte die uns nicht voneinander lösen.



Denke an die Apfelblüten an den Zweigen

wie sie sich gegenseitig mit den Blütenblättern stützen.

Setz dich zu mir unter den Baum

wenn die Apfelbluten über uns fallen

und bleibe eine Weile hier, vielleicht für immer

und anstatt uns zu verabschieden

sollten wir uns träumen

in einem Gedicht oder in einem Lied.



©Émilia









Nicht nur ein Film





Ein trauriger Film, ein Leben, das in ständigem Warten verschwendet wird. Es ist traurig, es geht um das Leben … Ich hoffe, es ist keine Verschwendung, sondern ein Warten, eine Erwartung die nur Eltern und Kinder verstehen.