Die Sandfrau

Die Sonne stand schon sehr tief am Abendhimmel und das Abendrot zeigte sich in seinen wunderschönsten Farben. Wenn der Abendrothimmel sehr schön war, sollte der nächste Tag sehr schön werden, liest man in den alten Bauernregeln.
Sie rannte entlang der Dünen zum versteckten Strand in einer verwilderten Bucht in der wilde Myrthe und Cistrosen wild blühen. Der Sommerabendwind spielte mit ihren dunkelbraunen wilden Locken und wehte immer wieder eine Locke ins Gesicht.

Sie setzte sich in den sommerwarmen Sand und lauschte dem Rauschen der Wellen. Verspielt nahm eine handvoll feinen weißen Sand und ließ ihn körnchenweise durch ihre feingliedrigen Finger rinnen. Sanduhrspiel nannte sie es.

Weiter hier

Au clair de lune

Prends ma taille. au clair de lune,

emmenez-moi danser, sortez-moi

et promenez-moi dans n’importe quel coin.

Faites-moi de la poésie et lisez-moi avec ta touche.

Dans tes yeux, le rêve et l’éclat de la lune

ils ont des étoiles et de l’amour …

Tes yeux sont beaux et tendres.

En eux, le chemin mène toujours au cœur.

Il y a de la chaleur et du silence dans tes yeux,

ils ont la lumière de l’âme, ils ont la foi et la paix.

Dans tes yeux, vous fondez sous la lune.

Tes yeux sont comme une errance dans la songerie

des crépuscules traversant l’âme aux volets velours.

J’adore déjà, mais je viens de me rencontrer.

Ce fut une merveilleuse soirée aujourd’hui.

Et je me souviendrai de nos danses sous la lune toute une vie !

Die Sandfrau(Auszug)

Die Sandfrau ist nicht aus Sand, die irgendwo an einem einsamen Strand von irgendwem aus Sand geformt wurde und von den Flutwellen irgendwann verschlungen und in die Tiefe des Meeres gezogen wird.

Metaphorisch gesehen, besteht der Mensch aus vielen winzigen Körnern ……bleiben wir metaphorisch, lassen wir die Anatomie beiseite……. die Lebenskörner, wie Gefühlskörner, Gedankenkörner, Geheimniskörner, Erinnerungskörner…….alle Körner die ihn ausmachen, die ihn lebendig halten, am Leben halten, die ihn befähigen zu lieben……so in etwa beschreibe ich die Sandfrau.

Die Sandfrau in ihrer Lebendigkeit. Geheimnisvoll? Mysteriös? Ja, nein! Jeder Mensch trägt das eine oder andere Geheimnis in sich. Das heißt noch lange nicht, dass man etwas verbergen will oder ein verschlossener Mensch sei, sondern man öffnet nicht alle Herztüren seines Gefühlshauses, alle Türen seiner Seele.

Die Sandfrau wird angetrieben, getrieben und getragen von einer Sehnsucht. Mit dieser Sehnsucht in ihren Herzkörnern geht sie ihren Sehnsuchtsweg. Das Ausbrechen gehört dazu. Sie fühlt tief in ihrem Herzen, „Das ist noch etwas! Etwas das ich noch nicht kenne, das mich neugirig macht. Eine Sehnsucht ohne Namen.“

Die Sandfrau

 

Die Sandfrau

Die Sandfrau. 

Nun ist sie doch da und wird da bleiben „Die Sandfrau“.

Viele, sehr viele Ideen und wenig Zeit, war ein wichtiger Grund wieso ich mit diesem Blog so zögerte. Ein weiterer Grund war und auch ist: kann ich so ungefiltert, so in dieser Rohform schreiben? Wenn ich noch weitere Fragen und Gedanken aufwerfen würde, wäre es nicht entstanden.

Wenn man mich liest……Ja nein, kommt nicht einmal auf die Idee zu denken es sei autobiographisch, auch wenn ich ab und zu in der Ich-Form schreibe…….

Keine weitereren Worte…..

Ich freue mich auf eure Rezession, auf eure Meinungen, auf eure Worte, das schreibe ich noch…

 

 

 

 

 

Ein anderes Gedicht

Würde ich ein anderes Gedicht schreiben,

würde ich dir erzählen,

dass ich die ganze Nacht geweint habe.

Ich hatte einen Albtraum

und nun versuche ich mich zu sammeln,

Gedanken zu Gedanken zu legen

und alle Gefühle in die Herzkammern zu einzuschließen

Dann wäre es ein logisches Gedicht.

Ich hoffe du kannst zwischen den Zeilen

meine Tränen sehen.

Würde ich ein anderes Gedicht schreiben

würde ich dir nicht erzählen,

dass ich die ganze Nacht geweint habe.

Um dich, um mich, um uns,

um den Tag, um die Nacht,

um das Leben und um die Liebe.

Um alles.

Es war der Regen der aus den weinenden Wolken fiel.

Menschen weinen nun mal

so wie sie lachen.

Ich hoffe du liest die Tränen mit

und siehst den Regen

zwischen den Zeilen laut prasseln.

Würde ich ein anderes Gedicht schreiben,

würde ich dir nicht erzählen,

dass ich die ganze Nacht geweint habe.

Ich würde die Tränen als Regen malen,

als reinigenden Strom,

als Fluss, als Meer.

Für dich würde ich sie als erfrischenden Sommerregen malen

als wärmender als wärmender Frühlingsregen.

Ich schreibe kein anderes Gedicht,

ich schreibe nicht in Metaphern.

Was ist ein Tränenregen,

wenn nicht eine andere Art

über Traurigkeit zu schreiben?

©Émilia