Die Sandfrau

Strandsandkörner rieselten aus ihren dunkelbraunen Locken und bildeten einn kleinen Sandhaufen mitten im Wohnzimmer.

Mit den Sandkörnern trug sie auch diese Sehnsucht ohne Namen nach Hause.

Morgen werde ich im Meer schwimmen. Ich werde mich von den Wellen tragen lassen, treiben lassen, nah sie sich für den nächsten Tag vor, bevor sie ins Bad ging.

Maré war vom langen Tag erschöpft und nach einem reinigenden und entspannenden Bad, schlief sie sofort ein.

Sand, Wasser, Salz, Sand, Wasser und Stille. Man ist nur ein Stück Treibholz im Fluss der Zeit und die Gefühle sind nur ein Sandhaufen in der Sanduhr.

Im Traum, der dann zum Cauchemar wurde, lag sie in einem Tomographen und jemand las sich bildlich durch alle Schichten ihrer Emotionen, ihrer Gedanken bis auf das Rückenmark ihres Ichs.

Bleiben Sie ruhig, bleiben Sie liegen, bewegen Sie sich nicht. Nur noch einen Augenblick, 

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