Ich lese Blogs und denke … welche eine Vielfalt der Gefühle liegen in den Worten? Liebe, Hoffnungen, Zukunft, Traurigkeit, Einsamkeit, unerfüllte Liebe, Leiden … verwandelt in Texte.
Ich mache mir kein Bild von den Schreibenden. Es steht mir nicht zu und es ist nicht fair, jemanden anhand seines Schreibens zu beurteilen. Meinungen sind so unterschiedlich wie die Sandkörner am Meeresstrand.
Ja nein, ich lese gern und lese so als würde ich in einem Buch lesen.
Nun ja, zumindest ich als emotionaler, sensitiver Mensch kenne das eine oder andere Gefühl sehr gut. Oft schreibt man einen subjektiven Augenblick auf und der nächste Augenblick beinhaltet ein ganz anderes Gefühl, eine ganz andere Sichtweise. So ist es nun mal, das Leben – Subjektiv, objektiv lebendig und emotionsgeladen.
Ein Wirbelsturm der Gefühle und dann die vollkommene harmoniesche Stille nach dem Sturm.
Ich liebe dieses authentische Schreiben.
Dann lese ich Blogs, mit Kochrezepten und jede Menge Lifestyle, Mode und dergleichen. Nun da ich täglich koche und er richtig gut kann, wie mir immer wieder bestätigt wird, lese ich nur solche Blogs wo die Schritte richtg gut erklärt sind und jeden Schritt videodokumentiert ist.
Mode und Schminke interessieren mich gar nicht. Ich schminke mich nicht. Viele haben eine kommerzielle Tendenz und ich bin auch schon aus dem Teenageralter herausgewachsen und auf Bling-Bling stehe ich nicht.
Dann lese ich Reiseblogs. Manche sind interessant, andere wiederum haben eine persönliche Note.
Blogs über Kindererziehung sind wirklich uninteressant, wenn jede Mama oder werdende Mama meint, alles am Besten zu machen und die Beste zu sein.
Ich bin selber Mama(seit 21Monaten) und ich tue mein Bestes.
Meiner Nichte die heute 9 Jahre alt wird ersetze ich Papa und Mama und sie sagte
umlängst „Ich habe dich so lieb“ und zeigte so weit wie ihre Hände reichten „und warte bin noch nciht fertig: du bist besser als besser und noch besser.“ Ihre emotionale Logik die mich ansport, besser als besser zu sein und lieber als lieber.

Dann kehre ich zurück zu meinen Liebblingsblogger und denke……ihr seid die Besten und schönsten und liebevollsten, traurigsten und motivierendsten. Ihr beinhaltet alles Leben.

In diesem Sinne einen schönen Nikolausvorabend

Denke mich

Denke mich still diese Nacht…

… wecke mich nicht mit einem Seufzer

zwischen den Sehnsüchten

und störe mich nicht

in meinen Traum irgendwie nicht, indem du mit meinem Erstaunen träumst …

Lächle mich mit deinem hauchzärtlichen Lächeln an,

so dass ich es nicht einmal ahne,

sonst küsse ich dich mit dem leidenschaftlichsten Feuerkuss

bis wir vor Liebe aufflammen und kichterloh brennen

bis in das Mark unserer Knochen

… umarme mich hauchsanft,

sonst werde ich zum Engelchen

und bete dich an wie ein Wunder.

Denke mich leise

… wecke mich nicht mit einem Flüstern

oder einer seltsamen Stille zwischen den Sehnsüchten auf

und störe meinen Traum nicht

in dem ich dich träume

wie ein Wunder der Liebe

©Émilia

Serenade

Ist es Zufall

oder Glück
der Zufall des Instinktes,
oder das Glück in mir,
die stärker sind als ich,
und größer als meine Knochen.
Oder ist es deine Umarmung die ich
bis in das Herz meiner Knochen fühle,
bis ins Mark
– immer wundervoll.
Lass uns reden… reden, 
Worte zersplittern
lange, glasige, Worte zersplittern
wie Basalt.
mit leidenschaftlichen Küssen.
Streuen wir Liebe …..
Wir sind zwei Melodien
der Noten sich vermischen,
Worte die sich wie
Farben sich mischen und teilen
wie Sternenstaub sich teilt
Ist es Zufall 
oder Glück
oder nur mein Fühlen
bis unter die Herzhäute,
die den Rhythmus meines Herzschlags bestimmt
– immer wundervoll
wie eine Serenade für Liebende

©Émilia

Kirschzweige

Ich habe dich getroffen,

als deine Blütenblätter sich hinter deinen Schmerzen versteckten,

als dein Herz sich weigerte, den Schmerz zuzulassen,

den es fühlte, als deine Blütenblätter zu Blumen wurden.

Ich habe mein Herz unter den Blättern versteckt,

und verliebte mich in deinen Duft.

Jetzt fühle ich dich wie du dich verzweigst,

wie du dir Platz machst in meinem Herzen

zwischen den Blättern,

für frische Knospen der Liebe

im Winteranfang.

©Émilia

Schneegeträumt

Lass uns hier warten auf den Schnee,

am Fenster wachsen gerade hauchzart die Eisblumen.

Raureifbedeckt, die letzten Rosen verlieren ihre Lebendigkeit

unter den kahlen Bäumen.

Schwer ist der Himmel über uns

Schneeverhangen……traurig vor der großen Stille.

Lass uns ins Haus gehen,

im Kamin ist noch Glut….

es knistert das Feuer, sprüht Funken wie Sterne

hörst du deren Symphonie?

Fühlst du wir werden getragen?

In der Kanne haben wir noch heißen Tee

mit Honig und Zimt,

süss wie ein Kuss voller Leidenschaft.

Ließ mir vor, eine Wintergeschichte

über Eisblumen und Schnee

bis der Schnee kommt

und die winterliche Stille.

Wir warm es hier ist

und wie harmonisch

und du ist mir heilig.

Lache nicht! Ließ bitter weiter.

Es ist dunkel hier

ein grauer schneeschwerer Dezemberabend.

Bleibe hier, geh nicht nach Hause

teilen wir uns die Sehnsucht nach tanzenden Schneeflocken

Die erste Schneeflocke teilen wir uns

wie ein Kuss dem Schneeflügel wachsen.

Lass uns einschlafen und träumen

von Eisblumen und von schneebedeckten Wegen

wie im Wintermärchen,

von einem weichen Schneebett

Morgen wird der Schnee alles bedecken

auch uns.

Lass uns diese Stille miteinander teilen

wir haben Dezember

und eine Liebe im Schnee.

Und wenn,

wie durch ein Wunder

werden wir selbst zu Schneeflocken

und um uns herum wird es still

wenn wir vom Himmel fallen,

wissen wir, wir haben schneegeträumt.

©Émilia

 

Fast

Fast
sind wir glücklich,
fast lieben wir uns
fast sind wir angekommen,
du bei mir, ich bei dir
fast sind wir
Uns

fast
sind wir Sehnsucht,
fast
sind wir Hoffnung
fast sind wir ein Lächeln,
du eines für mich
ich eines für dich

Du
Ich
Wir

Wir uns fast Nähe ..

Wir sind nur …..
nur
einige
Gedanken
Atemzüge
Blicke
Herzschläge
von einander entfernt

Ja,
Wir sind uns fast nahe
fast lieben wir uns..

fast…

Traumgedanken

Heute Nacht habe ich geträumt wir wären zwei Engel.

Ich saß über den Wolken und du darunter.

Du hast mich angelächelst,

du hast mir etwas zuflüsterst

Irgendwie hast du das Fenster zwischen uns berührt …

der Himmel zersprang in tausende Augen

und begann mit deinen Augen zu regnen …

und wir liebten uns in dieser Unendlichkeit.

Letzte Nacht träumte ich,

wir wären zwei Sekunden …

Ich stand zu einem Ende der Stunde,

du am anderen … Ich drehete mich mit dem Uhrzeiger

in seinem Sinne

und versuchte dich einzuholen dich einzuholen.

als du dich in der Stille des Minutenzeigers ausruhen wolltest

Du hast deine Stille auf diesen späten Moment gelegt …

Um Mitternacht wolltest du nicht gehen …

die Zeit blieb stehen und du ranntest auf mich zu

wir trafen uns

und in unserem Traum sind wir unendlich geworden …

©Émilia

Winteranfanggedanken

Bleib eine Stunde und noch eine Sekunde bei mir,

während wir in einer Nacht ab Winterbeginn Händchen haltend herumlaufen …

Ich achte darauf,  dass wir beide vor Kälte und zu großen Gefühlen zu zittern,

Ich bitte den Himmel über uns zu schneien …

Wir werden uns küssen wie die Schneeflocken es tun

still und hauchzart

Am Ende des Kusses wird ein Wunder auf uns warten,

um uns in eine Liebe zu entführen …

Bleib bei mir in dieser Stille,

Ich werde mich bemühen,

dich mit Unendlichkeit und mit Himmel zu bedecken,

und in dein Schlafkissen werde ich ein Lächeln sticken

und die Farben für Träume schenken.

Bleib bei mir mindestens eine Liebe,

wir werden in Farben träumen.

Ich würde von deinen Lippen abstrakte Worte sammeln

und Sehnsüchte aus leidenschaftlichen Küssen

©Émilia