Poème pour L

Tes yeux sont un poème
Que je ne sais écrire
Sans le dénaturer
Une lyre muette
Dont les notes liquides
En mon âme ont coulé
Et mes yeux, en calice
Ont recueilli tes grâces
Et dans mon cœur donné
Ton eau se mêle au sang
Oui, dans ce face à face
Où nos regards s’emmêlent
Est une communion

Werbung für mein Manuskript

Auszug aus meinem Manuskript

Man lernt, dass der eigentliche Sinn von Ebbe und Flut ist, sich zu wiederholen. So als hätte jemand ein Versprechen darin versteckt.

Ich werde jetzt an den Fluss gehen. Die untergehende Sonne wird die Wellen rot färben und der Himmel wird sich darin spiegeln, bis er zum Meer wird wie wir ein Meer waren.

Ich werde in deine Richtung schauen und werde die Briefe dem Fluss übergeben und werde mit den Augen und mit den Gedanken ihnen hinterher reisen.

 

Ich hoffe du fühlst es wie nahe ich dir bin.

 

Und ich werde tagtäglich auf den Fluss blicken

und mich nach dir sehnen.

Und wenn die Wellen sich am Ufer brechen,

werde ich mich fragen,

ob du mich denkst.

Und in mir wird dann Sehnsucht sein.

Wie eine Statue aus Fleisch und Blut und Herz

werde ich mit den Füßen im Sand stehen

und mich fragen:

„was wird die Zeit mit bringen,

Vergessen oder ewige Sehnsucht?“

 

Schicke mir ein Stückchen Meer von dir, ein Stückchen Himmel und ein Stückchen Sonne.

Etwas was der Augenblick halten kann bevor er unter geht.

Schicke mir etwas damit ich weiß wie es dir geht. Ein Zeichen …..

 

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um weiter zu lesen klickt bitte auf den Link der zu Bookrix führt. Das Fragmentarium

Ich würde mich gerne auf die eine oder andere Rezession freuen können.

Habt vielen herzlichen Dank

Émilia

Blog

Vous pouvez me retrouver sur mon autre blog où je suis plus active „Laissez votre coeur trouver son chemin. L’amour fait les plus grandes douceurs et les plus sensibles infortunes de la vie. L’amour est la poésie des sens. L’amour est l’emblème de l’éternité, il confond toute la notion de temps, efface toute la mémoire d’un commencement, toute la crainte d’une extrémité.“

Menschen und Jahreszeiten

Ich las als Teenager gerne Naturgeschichten. Über Bäume, über Tiere, über Flüsse, Jahreszeiten und manche  Autoren geizten nicht mit Metaphern. Ein Fragment blieb mir in Erinnerung.

So sinngemäß zitiert: „Vergleichen wir Menschen die uns im Leben begegnen mit den Jahreszeiten.“

In Gedanken wandere ich zurück, als ich ca. siebzehn Jahre alt war. Mit siebzehn ist man als Mädchen zwar schon eine junge Dame und achtet sehr auf sein Äußeres. Mit siebzehn sah ich aus wie ein Mädchen mit fünfzehn und so fühlte ich mich auch.

Bis eines Tages im November. November ist ein melancholischer verregneter Herbstmonat. Die Bäume werfen ihre letzten Blätter im Novembersturm ab. Die Natur ist eine amorphe Elegie. Eine Enigma im Nebel.

Ich stand auf dem Perron und wartete ungeduldig auf die Métro.  – Acht Haltestellen waren es von der Schule bis zum Bahnhof. An der neunten musste ich aussteigen. Ich hatte also jede Menge Zeit Menschen zu beobachten. –

Ich zog die Mantelkaputze fester zusammen, damit meine Ohren vor dem Schneeregen geschützt sind und hielt sie mit einer Hand fest. Die andere Hand steckte ich tief in die Manteltasche. Der Novembersturm peitschte den Schneeregen auf den Perron und riss mir immer wieder die Kaputze vom Kopf. Die Regentropfen und die winzigen Schneeflocken glänzten wie Pailletten auf meinen Haaren und Schulten und reflektierten das Neonlicht.

Endlich hielt die Métro, ich stieg ein und setzte mich auf einen freien Platz am Fenster. Ich hatte jede Menge Zeit Menschen zu beobachten. Ich sah ihnen einen Augenblick lang in die Augen, auf ihre Gesten, auf die Haare oder auf ihre Kleidung.

„Vergleiche Menschen mit den Jahreszeiten, “ fiel mir der Satz wieder ein. Wir erkenne ich Frühlingsmenschen? Sind sie fragil, sensibel und voll von Zärtlichkeit? Sind die Sommermenschen schön im Herzen und besonders warmherzig, liebevoll und fröhlich? Herbstmenschen lieben sie Farben? Tragen sie den Duft der Ernte, eine innere Stärke in sich? Und Wintermenschen sind sie still und schön wie  unberührter Schnee? Tragen sie eine besondere Ruhe im Herzen?

Ich beobachtete fremde Menschen und ordnete sie den Jahreszeiten zu. Ich kannte diese Menschen nicht und ich kannte deren Natur nicht. Ich habe geraten.

Ob ich richtig oder falsch lag, habe ich nie erfahren.

Die Métro hielt an der Haltestelle am Bahnhof. Ich stirg aus und rannte los, um meinen Zug nicht zu verpassen.

Zuhause wurde ich von dem Gedanken Menschen den Jahreszeiten zuordnen abgelenkt. Und bis anhin kam mir dieser Gedanke nie wieder in den Sinn.

Heute las ich zufällig über einen Wintermenschen. Und sofort fiel mir der Satz wieder ein.

Ich sah Zoé an un entdeckte den Frühling in ihr. Den Frühlingshimmel ihn ihren Augen, die zarten Händchen, die Fragilität ihres Körpers, das zärtliche, fröhliche Lächeln, und die aufkeimende Hoffnung und das unruhige Streben nach Wachsen. Mein Frühlngsmädchen.

Ich sah dir in die Augen, sah einen See im Sonnenuntergang. Ich hörte deine wärmende Stimme wie sie meine Sinne berieselt wie ein feiner Sommerregen. Ich fühle deine beschützenden Arme um mich, ich fühle mich an deiner Schulter geborgen. Tief in deinem Ich erahne ich manchmal ein reinigendes Sommergewitter.  Deine Worte donnern und deine Augen blitzen wie ein See im Sturm. Dann schenkst du mir das schönste Lächeln. Es ist wie ein Sonnenaufgang. Warm spiegelt es sich in den  morgenfrischen Tautropfen. Mein Sommergefährte.

Und ich? Ich bin eher der launschische Frühlingsmensch, der manchmal die Stille des Winters vermisst, aber im gleichen Augenblick impulsiv aus sich herauswachsen will. Ich weine Aprilschnee und lache Mairegen. Ich liebe meine Natur die immer pastellfarben ist.

©Émilia

J’ai aimé la chair et les livres

J’ai aimé la chair et les livres.
J’ai regardé bouger les corps dans la lumière du jour.
J’ai contemplé l’invraisemblable beauté des hommes.
Corps et phrases me sont également désirables,
et l’objet d’anxiétés semblables…

Les corps et les livres ont une même blancheur, une même nudité.

De l’amour et de la langue, j’aimais les ailes.
Non pas le cœur vivant et rouge,
mais cet irrésistible coup de poing que la beauté donne en passant,
la brûlure immédiate d’un regard pour la première fois croisé,
d’une main prise ou d’une bouche
qui tout à coup
emmêle au vôtre
un souffle
jamais respiré.

Chez Amis Café

In einem versteckten Lesecafé

an einer Ecke im Straßenlabyrinth der Altstadt

in dem alten Eckhaus

das drei Generationen überlebte

tranken wir einen heißen Kaffee

der unser Blut erhitzte,

aßen wir ein Stück von der fabelhaften Birnen-Tarte,

redeten über Gott und die Welt

über Bücher und Musik,

viel zu leise, viel zu flüsternd,

um meinen Herzschlag zu übertönen.

Auf einer Papierserviette

mit Blumenmuster

notierte ich ein paar Worte

aus den Momenten

als unsere Blicke sich zum Rendezvous trafen,

aus unserem Lachen über Nichtigkeiten,

damit ich besonders zärtlich bin mit mir

wenn ich dich denke.