chaque lettre

J’écris chaque lettre comme si c’était la dernière,
Et toujours, je vous imagine la lire.
J’écris comme je pense,
Pour toi qui regarde, pour toi qui attend,
Mais toujours, j’écris en espérant vous voir souriante.

Je passe parfois de longues heures,
Méditant mes paroles, attardant mes pensés,
Mais c’est toujours l’âme pleine d’espoir
Que je m’efforce de couvrir ce papier.

Qu’un jour d’ailleurs vous lirez je l’espère,
Avec la même ardeur, et la même force,
Que j’ai su mettre entre ces mots
Là quand parfois, saignait mon cœur.

Je t’aime et il n’y a rien qui puisse changer cela

Je t’aime et il n’y a rien qui puisse changer cela. Ni la raison, ni le temps ne pourront m’empêcher de t’aimer. Je peux pas l’expliquer, je le sens juste la, tout au fond de moi, comme une mélodie tapie depuis toujours. Je t’aime. C’est tout. Et c’est aussi simple que ça.

Et il y a des instants comme ça, où je suis traversée par le désir, le besoin, presque viscéral, de t’écrire des lettres d’amour. Il faut que j’extériorise, absolument, ces sentiments que je ne peux pas exprimer de vive voix.

Ich glaube an mein Herz

Ich glaube an mein Herz
aus duftenden Kirschblüten- und Apfelblütenästen,
das wie ein Blätterdach schützt
und Liebesblumen die das ganze Leben durchduften
und Gestein und Quelle und Fluss
Hat Er gesegnet.

Ich glaube an mein Herz
das sich nicht entfleht
weil es fähig ist zu lieben
zu träumen, zu säen, zu leben.

Ich glaube an mein Herz. das wenn es singt
in die Quelle des Lebens taucht
um aus ihr, dem Brunnen des Lebens aufzuerstehen.

Ich glaube an mein Herz das schwingt und Wellen schlägt
wenn es Meere aufwühlt
und das Leben in ihm Akkorde anschlägt,
wie seingende Wellen und tosende Meeresfluten.

Ich glaube an mein Herz
dass ich aus ihm Farben presse
wie lieberot und himmelblau,
um die Leinwand des Lebens zu färben.
Ich mache sie zur Feuerwand
für alle die ich beschütze.

Ich glaube an mein Herz
das es Liebe sät und aus den nie endenden Furchen wächst
Ich glaube an mein Herz
das liebt ohne sich zu leeren.

Und ich glaube an mein Herz
das die Erde nicht auflöst,
das dem Tod die Zähne ausschlägt
und die Knochen zermalt
Ich glaube an mein Herz das ruht,
in den starken Armes des unendlichen Himmels

Wildnis

Die dunkle Wildnis bin ich

wenn die Sonne hinter der Horizontlinie verschwindet

und der Mond mir Gesellschaft leistet bis ich einschlafe.

Ich mag die mondlosen Nächte

die Nachtgewitter im zornigen Grau des Himmels,

das mystische Blitzefeuerwerk

die Schatten und den Nachtregen.

Das Nachzittern der nachtfarbenen Bäumen

wenn der Sturm verblasst.

Die tanzenden Nachtwildrosen.

Die raschelnden Nächte, die stillen Nächte

Nächte auf dem heißen Bitumen der Sonne

Ich liebe die Wildnis der Nacht

die unendliche Klarheit der Liebe.

Im Traum renne in den Wald

um wild und frei zu sein.

Im Traum fürchte ich mich nicht

vor den unbekannten Geräuschen

die der Wald macht.

Ich schwelge in seiner Nachtmusik.

Im Traum ist der Wald mein zu Hause.

Ich tanze im Frühnebel

lange vor dem Morgenrot

und finde Frieden in diesem Traum

und der Wald die Wildnis in mir.

©Émilia

Offre moi tes bras

Offre moi tes bras,

Enlace moi.
Fais moi rire aux éclats
Mais ne me lâche pas !

Oh

Dance with me

and we will be children together.

Dance with me

and we will laugh till our bellies hurt.

Dance with me

and the sun shines upon us.

Dance and we will be lovers,

you and me.

Lass uns tanzen bis zum süßen Ende.

unter dem sinnlich errötenden Himmel.

Deine Finger berühren meine Haut

und Sterne wirbeln

im flüssigen indigofarbenen Nachthimmel.

Du legst den Mond mit einem Kuss

auf meine Lippen.

Wir beißen ekstatisch ein Stück vom Mond ab,

Im Tanz der Sinnlichkeit 

sind wir fliegende Kometen,

bringst die Welt um uns herum zum Schwingen

sterben kleine Tode

zerfallen zu Sternenstaub.

Lass uns

goldfarbenmit geschlossenen Augen

bis zum süßen Ende tanzen.

©Émilia

Fragiler Augenblick

Ich finde Trost

in der stillen Stille am Flussufer.

Am Fluss ohne Wellen

wenn der Himmel sich darin spiegelt.

– die Tiefe eines unendlichen Kusses –

In der Ruhe vor dem Sturm

in der friedlichen Ruhe vor dem Chaos,

verwandt mit

der friedvollen Ruhe

vor dem Schmerz.

Ich finde Trost

in der Stille nach dem Unglück

und im zarten Glück einer beginnenden Liebe.

In der Fragilität des Augenblicks

finde ich die Ruhe vor der Endlichkeit,

den Trost vor dem Glauben

es gibt kein verblasstes Blau.

Es gibt den fragilen Faden

der mein Herz mit deinem verbindet

und es gibt das fragile Glück

über das wir rennen

stolpern und fallen.

©Émilia

Gänseblümchen

Als ich am Rand des Waldes ankam

und alle Bäume hinter meinem Rücken blieben

setzte ich mich in den Saum einer Wiese,

in dem Gänseblümchen eingenäht waren.

Eines rupfte ich heraus,

zupfte Blatt für Blatt aus der Blüte und dachte

“Ich liebe ihn, ich liebe ihn nicht, ich liebe ihn.”

Aber als ich sah

dass Gänseblümchen sich dem Lauf der Sonne zuwenden,

fühlte ich augenblicklich,

ich sollte der Logik meines Herzens folgen,

wie das Auge des Tages der Sonne folgt,

dich jeden Tag neu zu lieben.

So wie das Gänseblümchen

mit dem Aufgang der Sonne seine Blüte öffnet

und sie mit dem Abendrot schließt,

sollte ich sicher sein,

dich zu lieben.

©Émilia