pastellfarbengrün

Die Sonne im Zenit hält das Gleichgewicht des Tages.

Der Himmel ist dem Meer ergeben.

Übrigens,

die Schwäne und Möwen legen sich

im schattigen Gewölbe aus Schilf und Laubwerk schlafen.

Die Nacht bricht herein

indigofarben

und enthüllt auf der Erde die Sünde.

Sinnlich auf den silbernen Laken

sind wir Sklaven einer süßen Liebe.

Am Himmel die Glühwürmchen

gebären Sternchen.

Es ist die feierliche Stunde.

Die Zeit hält den Atem an.

Die Seelen singen ihren süßesten Hymnus.

Und wir flüstern uns alle Liebe

die wir in uns haben durch Herz und Sinne,

durch Fleisch und Blut und Knochen.

Wir entdecken uns neu

Rätsel für Rätsel unserer Haut und Sinne

mit den Händen streifen wir durch alle Landschaften.

Im Schatten eines verlorenen Liedes

schenken wir uns die Liebe

entfachen wir ein Feuer und brennen uns nieder.

Wecke mich mit einem Kuss aus der Asche

küsse mich morgenrot

und belebe mich mit deiner Liebe.

Halte mich fest umarmt

und küsse mich micht einem Gedanken

für eine noch ungeschriebene Liebesgeschichte

mit hauchzartgrüner Tinte – pastellfarbengrün wie neues Leben.

J’aime

J’aime ton odeur, ce parfum qui réveille
au matin de nos sueurs et que les corps amènent.
Quand la nuit fut trop courte, et que le temps nous prive
de cette belle tendresse qui nous est fugitive.

J’aime la douceur, le contact de ta peau,
mes doigts caressant tes cheveux,
évoquant à mes sens des senteurs d’abricot.
Quand petit j’ai goûté ces fruits-là près des miens.

J’aime à passer mes mains tout auprès de tes cuisses
en silence et sans bruit, just un son langoureux.
C’est ton souffle qui aspire, révélant au délice.
Le plaisir infini de ton corps amoureux.

Inventons le langage de nos cœurs battant

Sous l’onde de tes doigts
le piano animé
ne s’adresse qu’à moi.
Et mes yeux dévorent
le balais des phalanges.
Mon âme sertie d’or
danse le pas des anges
les ailes déployées.

Inventons le langage de nos cœurs battant,
les mots que seuls nos souffles sauront murmurer,
inventons la syntaxe de nos doigts fébriles
sur nos peaux aimées et muettes pourtant,
la langue des secrets, confessions de nos yeux,
lumières silencieuses, face à face étrange…

Parle-moi, mon amour,
mais sans dire aucun mot qui soit insuffisant.
Dis-moi les râles, les frissons et les hésitations,
le courage d’un geste osé soudain,
l’aveu que contient un baiser,
que contient une étreinte,
une main déposée sur ma poitrine nue.

Wachstumsschmerz

Das Herz fügt sich schmerzfrei
der Apóptosis von Herzzellen

Die Sonne wächst schmerzfrei
bis sie in den Tag scheint

Der Mond wächst schmerzfrei
bis er rund ist.

Dass Meer wächst schmerzfrei bei Gezeiten
über seine Grenzen Wellen zu schlagen

Die Liebe hat einen Wachstumsschmerz wenn sie sich verändert

Metapher

Was ist eine Metapher, wenn nicht eine Art Ideenpirouette, auf die die verschiedenen Bildworte bezogen sind? Und was sind all diese Zahlen, die wir benutzen, all diese Mittel, wie Reime, Umkehrungen, Antithesen, wenn sie nicht alle Möglichkeiten der Sprache nutzen, die uns auch von der praktischen Welt lösen, um unser besonderes Universum zu bilden, unser privilegierter Ort für Worttänze